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Firma verkaufen – Die Frage nach dem idealen Zeitpunkt

veröffentlicht am 28.02.2018 | Jérôme Andermatt

Viele Firmeninhaber stellen sich die Frage nach dem idealen Zeitpunkt des Firmenverkaufs. Es gibt verschiedene Idealzustände, die einen Firmenverkaufszeitpunkt begünstigen können. Doch nur diese Zustände alleine können für den Inhaber keine Entscheidungskriterien darstellen. Welche Idealzustände einen guten Zeitpunkt für den Verkauf darstellen und welche weiteren Gründe für den Verkaufszeitpunkt sprechen, lesen Sie in nachfolgendem Beitrag.

Idealzustände für den Firmenverkauf

Ein Unternehmer durchläuft mit seinem Geschäft Hochs und Tiefs. Manchmal stehen turbulentere Zeiten an und manchmal läuft alles rund und die Auftragsbücher sind voll. Gerade die rosigen Zeiten mit vielversprechenden Perspektiven sind gute Verkaufsvoraussetzungen. Gepaart mit weiteren Idealzuständen kommt ein Inhaber dem idealen Verkaufszeitpunkt sehr nahe:

Florierendes operatives Geschäft
Das Geschäft hat in den vergangenen Jahren stets Umsatzwachstum generiert. Hohe und gleichzeitig nachhaltige Gewinnmargen wurden erzielt. Idealerweise kann das Unternehmen Sockelumsätze vorweisen, welche einem potenziellen Käufer Planbarkeit und Sicherheit geben und somit sein Risiko der Investition minimieren. Das Kundenportfolio setzt sich aus einer Vielzahl an zahlungskräftigen Kunden zusammen und birgt keine Klumpenrisiken.

Niedrige Inhaberabhängigkeit – Gute Organisation
Der Inhaber, welcher zugleich auch Geschäftsführer ist, hat frühzeitig begonnen, sein wertvolles Wissen und seine Verantwortung auf mehrere Schultern im Betrieb zu verteilen und seine Schlüsselmitarbeiter durch gute Konditionen und optimale Arbeitsatmosphäre langfristig an das Geschäft zu binden. Oder aber es herrscht eine niedrige Inhaberabhängigkeit aufgrund des schrittweisen Rückzugs des Inhabers aus dem operativen Geschäft und entsprechender Installation eines fähigen und motivierten Geschäftsführers. Die Übergabe auf einen Nachfolger kann dadurch massiv erleichtert werden.

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Optimale Infrastruktur
Die zu verkaufende Firma hat im Warenlager keine Ladenhüter oder überalterte Produkte und folglich keinen Bedarf an kurz- bis mittelfristig hohen Neuinvestitionen. Ebenso ist der Maschinenpark auf dem neusten Stand.  Es besteht diesbezüglich eine betriebsnotwendige Substanz und kein sogenannter Substanzklumpen, welcher das Unternehmen unnötig schwerer macht.

Ein standortgebundenes Unternehmen besitzt einen langjährigen fixen Mietvertrag und stellt dadurch sicher, dass die Räumlichkeiten auch unter neuer Führung für viele weitere Jahre genutzt werden können.

Positive Zukunftsaussichten
Dem Käufer kann aufgezeigt werden, dass noch viel ungenutztes Potenzial ausgeschöpft werden kann. Die Zukunftsaussichten der Branche sind vielversprechend und lassen weiteres Wachstum zu. Diese Signale nimmt auch ein potenzieller Käufer wahr und wird diese für seinen Businessplan positiv einfliessen lassen.

Die Auflistung der obengenannten Zustände ist nicht abschliessend, zeigt aber deutlich, wann der Zeitpunkt des Verkaufs ideal sein kann. In den wenigsten Fällen sind jedoch  sämtliche Idealzustände einer Firma zum entsprechend gewünschten Verkaufszeitpunkt gegeben. Ein Verkauf ist dadurch nicht unmöglich, bedarf jedoch an Begründungen, warum aktuell der entsprechende Zustand vorherrscht und mit welchen umsetzbaren Lösungsvorschlägen der Zustand verbessert werden kann. Wichtig sind hierbei Transparenz und Plausibilität, damit ein potenzieller Käufer die Situation nachvollziehen kann.

Persönliche Situation des Inhabers

Die beschriebenen Zustände alleine werden den Zeitpunkt des Firmenverkaufs jedoch meistens nicht bestimmen. Zu welchem Zeitpunkt eine Firma verkauft wird ist oftmals nicht auf die Idealzustände zurückzuführen, sondern vielmehr auf die persönliche Situation des Inhabers. So wird ein Inhaber mit 40 Jahren sein äusserst erfolgreiches margenstarkes Unternehmen wohl eher nicht verkaufen, sollten keine triftigen Gründe für einen Verkauf vorliegen.

Unsere Statistik zeigt deutlich, dass die meisten KMU-Verkäufe auf die Pensionierung des Inhabers und fehlender familien- oder firmeninterner Nachfolge zurückzuführen sind. Ist dies der Fall, kann ein Unternehmer mit frühzeitiger Planung die Idealzustände für seinen Betreib zum gewünschten Verkaufszeitpunkt herstellen. Lieber früher als später prüfen lautet auch beim Firmenverkauf das Motto.

Hegen Sie Verkaufsabsichten oder haben sich bereits dazu entschlossen, dann prüfen wir gerne die Zustände Ihrer Firma hinsichtlich der Verkäuflichkeit des Unternehmens und laden Sie zu einem unverbindlichen Erstgespräch ein.

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